Teenager & Schlaf
Abends nicht ins Bett, morgens nicht raus, dazwischen Streit. Du bist weder zu streng noch zu locker. Da passiert gerade etwas ganz Natürliches. Und ihr könnt gut damit umgehen.
Wenn du nickst: Du bist nicht allein. Und du machst nichts falsch.
In der Pubertät verschiebt sich die innere Uhr nach hinten. Das Schlafhormon Melatonin kommt später, viele Teenager werden zu kleinen Eulen. Dein Kind kann abends oft gar nicht früher einschlafen, selbst wenn es wollte. Dazu kommt der Chronotyp: Manche Menschen sind von Natur aus Spättypen, und in der Pubertät zeigt sich das besonders deutlich.
Frühe Schulzeiten passen schlecht zu dieser Biologie. Und wer wach liegt, greift zum Handy. Licht und Reize schieben das Einschlafen noch weiter nach hinten. So dreht sich das Rad. Mit Druck kommst du da nicht raus, mit Rhythmus schon.
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Mehr, als die meisten bekommen. Die American Academy of Sleep Medicine empfiehlt für 13- bis 18-Jährige 8 bis 10 Stunden pro Nacht. Viele Teenager liegen unter der Woche deutlich darunter, vor allem wegen des frühen Schulbeginns.
Das ist meistens Biologie, keine Sturheit. In der Pubertät wird das Schlafhormon Melatonin später ausgeschüttet, die innere Uhr wandert nach hinten. Licht vom Bildschirm am Abend verstärkt das noch.
Ein Schlafzimmer ohne Handy hilft dem Schlaf sehr. Als Strafe durchgesetzt führt es aber meist zu Streit. Besser: einen festen Ladeplatz gemeinsam vereinbaren, der für alle in der Familie gilt.
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