Und wenn du einen geraden, perfekten, zielgerichteten Lebenslauf suchst, dann bist du bei mir … falsch.
Ich hatte keinen Plan. Ich war nie die „Ich wusste schon im Kindergarten, was ich einmal werden will“. In meinem Leben ist viel „einfach so“ passiert. Dass ich nach dem Abi Physiotherapie gelernt hab, aber nie in dem Job gearbeitet hab, zum Beispiel. Oder dass ich beim Radio gelandet bin. Dass ich viel im Ausland umhergetingelt bin. Und auch, dass ich Muddi geworden bin. So richtig geplant war das alles irgendwie nicht.
Mit meiner Muddirolle wurde mir dann aber eins ziemlich schnell klar: Ich wollte immer Leuchtturm sein für meine Kids. Ihnen nah sein. Zuhören. Begleiten. Mit dem Wort „Erziehung“ konnte ich nie so richtig was anfangen. Ratschläge wie „so macht man das aber“ oder „früher, da haben wir aber …“ waren für mich immer ein rotes Tuch. Frag mal die Großeltern meiner Kinder, das war nicht immer leicht für sie :-)
Wenn du mich fragst, würde ich sagen, dass ich meine Kinder nicht erziehe. Und auch das war keine bewusste Entscheidung oder etwas, das ich lernen musste. Das war etwas, das tief in mir einfach da war.
Trotzdem konnte ich es lange nicht leben. Zumindest nicht so, wie ich wollte.
Viele Jahre war der Raum dafür nicht da. Es gab da eine Energie um mich herum, die alles eingefärbt hat. Die mich gelähmt hat. Ich habe funktioniert. Gehofft. Gezweifelt. Und vor allem mich selbst verloren.
Aber das hat sich zum Glück irgendwann geändert.


Als endlich der Raum da war, wirklich Raum, nur für mich und meine Kinder, konnte ich Stück für Stück immer mehr das leben, was ich immer gespürt hatte. Damals waren meine Kids 4, 9 und 10 Jahre alt. Und seitdem hat sich so vieles in unserer Familie so sehr zum Guten gewendet.
Ich lebe aus vollem Herzen: Begleiten statt erziehen. Verbindung statt Kontrolle. Beziehung immer vor starren Regeln. Und jeden Tag übe ich mich darin, ich zu sein, wirklich ICH, statt nur zu funktionieren.
Ein einfacher Weg? Fuck no. Ein lohnenswerter? Hell, yes!
Was dazugehört hat, ist eine radikal ehrliche Auseinandersetzung mit mir selbst. Mit meinen Themen, Mustern, Prägungen. Und auf den Weg hab ich mich damals gemacht.
Heute, zig Aus-, Weiterbildungen, Therapiesitzungen, Workshops, Zertifikate und Seminare später, sind meine Kinder 11, 15 und 17 Jahre alt und ich feiere jeden einzelnen Tag mit ihnen. Und nein, hier ist natürlich nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen (wobei wir Pfannkuchen SEHR lieben). Aber wir leben echte Verbindung, ein aufrichtiges und ehrliches Miteinander, und ich sage heute aus voller Überzeugung: Rebellion im Teenageralter muss nicht sein.
Und wenn es bei euch gerade kracht, liegt der Schlüssel oft bei dir. Nicht weil du schuld bist, sondern weil du die Einzige bist, die du verändern kannst. Und das ist deine größte Chance.

Du bist hier, das ist MEGA. Komm und trau dich, lass dich drauf ein. Ich zeig dir, wie es geht, ne entspannt geile Zeit mit deinem Teeni zu haben. Auch wenn du noch überhaupt keine Ahnung hast, wie das auch für euch möglich sein soll.
Als Mutter von drei Kindern im Teenie-Alter, Pädagogin und Schlafcoach begegnen mir die Top-Konfliktmomente jeden Tag. Das sind neben respektlosem Verhalten und dem Nicht-Einhalten von Regeln und Grenzen oft die Themen Handy, Medienkonsum und Schlaf.
Die Kinder sind müde, sie schlafen zu wenig, und Eltern schieben das ab einem bestimmten Alter gern auf zu viel Medienkonsum. Das ist aber leider zu einfach gedacht. Die Ursache für zu wenig Schlaf liegt oft woanders. Das Handy tut dann sein Übriges dazu, das Kind in der Schlaflos-Spirale zu halten. Aber es ist meistens nicht die Ursache. GOOD NEWS: Es gibt einen Weg da raus! Und das ist so, so wichtig, denn auch dein Teenager muss schlafen. Und dass übermäßiger Medienkonsum und zu viel Zeit am Handy schädlich sind, das weiß ja heute auch jeder. Nur, wie ändern?
Du bist hier, das ist schon mal der erste Schritt! Ich feiere, dass du da bist!
Das ist nicht mein Lebenslauf. Das ist mein Werkzeugkasten.
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