
Ich wusste eigentlich immer, wie ich es machen wollte.
Nah sein. Zuhören. Begleiten statt erziehen. Das war nicht etwas das ich lernen musste – das war etwas das ich tief in mir gespürt habe, so lange ich denken kann.
Aber ich konnte es lange nicht leben.
Nicht weil ich es nicht wollte. Sondern weil der Raum dafür fehlte. Eine Energie um mich herum die alles färbt. Die einen lähmt. Ich habe funktioniert. Gehofft. Mich selbst weggedrückt.
Irgendwann hat sich das geändert.
Als endlich Raum da war – wirklich Raum, nur für mich und meine Kinder – konnte ich das leben, was ich immer gespürt hatte. Die Kinder waren 4, 9 und 10 Jahre alt.
Begleiten statt erziehen. Verbindung statt Kontrolle. Ich statt Funktion.
Nicht weil ich es neu gelernt hatte. Sondern weil ich endlich frei war, es zu sein.
Heute sind meine Kinder 10, 15 und 16. Ich bin mitten drin. Jeden Tag. Mit allem was dazugehört.
Und ich begleite Mütter, die spüren dass es anders gehen muss – aber noch nicht wissen wie sie dahin kommen.
Das ist nicht mein Lebenslauf. Das ist mein Werkzeugkasten.
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